Physio Aktiv Kongress in Göttingen

Liebe Physio Aktiv Netzwerk-Partner,

warum sind Gruppen klüger als der Einzelne?

Die Antwort zu dieser spannenden Frage erfahrt Ihr hautnah auf dem Physio Aktiv Kongress in Göttingen am 19. und 20. Januar 2018.
Die Weisheit der Vielen wird hier unser zentrales Thema sein. Denn nichts beschreibt die Vorteile unseres Physio Aktiv Netzwerkes besser:
Statt als einzelne Einrichtung nach subjektiven Lösungsansätzen für die Herausforderungen als Physiotherapeutund Unternehmer zu suchen, schließen wir uns zusammen und nutzen die verschiedenen Erfahrungen, die unterschiedlichen Denkweisen und bereits erprobte Erfolgsfaktoren, um als Gemeinschaft voranzukommen.
Wie heißt es so schön: „4 Augen sehen immer mehr als 2“. Wie nützlich muss es dann sein, wenn die Augenpaare von rund 150 Partnern den Erfolg des Netzwerks im Blick haben?

Zum PHYSIO AKTIV KONGRESS 2018 anmelden

Wir vernetzen Wissen

Ein gelebtes Beispiel dafür sind unsere Netzwerktreffen, in der jeder Einzelne für hilfreichen Input sorgt, der allen anderen zu Gute kommt. Das sonst häufige Problem der sogenannten „Betriebsblindheit“ wird durch die Betrachtung anderer Partner von außen erfolgreich ausgemerzt. Statt sich mit eingefahrenen Denkweisen im Kreis zu drehen, eröffnen sich durch andere Sichtweisen von außen neue (Erfolgs-) Wege.
Dieses Vernetzen von Wissen ist also eine der Hauptaufgaben von Physio Aktiv und wird mit unserem Kongressprogramm weiter ausgebaut: Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse mit unternehmerischem Wissenvereint.

Kollektives Wissen und Innovation

Referent: Prof. Michael Durst
„Eine Organisation, die keine Idee von der Zukunft hat, hat auch keine Zukunft“, sagt Prof. Michael Durst. Deshalb wird der Professor für Wirtschaftsinformatik und erfahrene Unternehmensberater dem Physio AktivNetzwerk einen Einblick in gezieltes Innovationsmanagement geben und welche bedeutende Rolle dabei die digitale Transformation eines Unternehmens spielt. Dabei wird er aufzeigen, dass Physio Aktiv durch die Arbeit mit cloudbasierten Therapiesystemen bereits einen entscheidenden Schritt im Digitalisierungsprozess gegangen ist und welches Potenzial daraus für eine erfolgreiche Zukunft genutzt werden kann.

Kollektives Wissen und Wirtschaft

Referent: Ralf Capelan
Jeder Physio Aktiv Partner ist nicht nur Physiotherapeut, sondern auch Unternehmer. Welche betriebswissenschaftlichen Strategien für Gesundheitseinrichtungen entscheidend sind und wie sich gezielt eine unternehmerische Erfolgskette als Teil des Physio Aktiv Netzwerks aufbauen lässt, verrät der gelernte Bänker und aktuelle Dozent der Hochschule für Prävention und Gesundheit in seinem Vortrag. Hier fließen auch die konkreten Erkenntnisse aus der Masterthesis von Sascha Tetzlaff mit ein.

Kollektives Wissen und Forschung

Referent: Prof. Dr. Klaus Baum
Die Physio Aktiv Rückenstudie ist das gemeinsame Großprojekt von Physio Aktiv und Prof. Klaus Baum, dasnicht nur ein praktisches Beispiel für die Vernetzung von Wissenschaft und Training ist, sondern auch dafür,welche großen Forschungsziele man als Gemeinschaft erreichen kann. Natürlich warten alle Beteiligten gespanntauf die Resultate der deutschlandweit größten Rückenstudie. Die ersten Zwischenergebnisse wird der Professor bereits auf dem Kongress präsentieren. Zusätzlich wird er dem Publikum einen Ausblick geben, wie neben dem Thema Bewegung der zweite wesentliche Baustein Ernährung für eine gesundheitsbewusste Lebensweise durch das >Physio Aktiv Netzwerk< 2018 umgesetzt werden kann.

Kollektives Wissen und Gemeinschaft

Referent: Nicolai Rolli
Netzwerk statt Einzelkämpfer, Gemeinschaft statt Konkurrenz, gemeinsame Werte statt Ellenbogengesellschaft – Nico Rolli hebt als Physio Aktiv Geschäftsführer die Bedeutung der Weisheit der Vielen für das Netzwerk noch einmal konkret hervor. Wieso sollte man Erfahrung und Wissen mit vermeintlicher Konkurrenz teilen anstatt Erkenntnisse als persönlichen Schatz für sich zu behalten und vor anderen zu schützen? Von ,mFrankfurt bis Göttingen – so zeigt er den Weg des Netzwerkes vom Kongress im letzen Jahr bis heute und die Entwicklung von Physio Aktiv eines Jahres und den Erfolg durch das Wissen der Vielen auf.

Kollektives Wissen und Feiern

Soul-Party
Wer viel lernt, viel arbeitet und sein Wissen teilt, der muss auch feiern dürfen – natürlich in der Gemeinschaft. Dazu laden wir am Samstagabend zum krönenden Abschluss des Physio Aktiv Kongresses ein. Hier kann man in guter Gesellschaft und bei exzellenter Musik die Seele baumeln lassen und einen gemeinsamen Abschluss finden.

Wir freuen uns auf Euch,

Nicolai Rolli und das Physio Aktiv-Team

Zum PHYSIO AKTIV KONGRESS 2018 anmelden

Deutschland hat Rücken – kann Bewegung helfen?

Bundesweite Studie in über 100 Therapieeinrichtungen untersucht die Trainingseffekte bei Rückenschmerzen

MÜNCHEN/KÖLN(red) – Führt gezielte Bewegung zu weniger Rückenschmerz und mehr Lebensqualität? Diese Frage stellt sich Professor Dr. Klaus Baum, Experte für anwendungsorientierte Trainingsforschung, und sucht nun gemeinsam mit Physio Aktiv – – dem größten Netzwerk für Physiotherapeuten im Bereich Gesundheitstraining – in einer deutschlandweiten Rückenstudie die passende wissenschaftliche Antwort. Bereits am 1. September wird die aktive zweimonatige Studienphase eingeläutet, für die noch Teilnehmer mit Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich gesucht werden. Nicht ohne Nutzen für die Probanden. „Wir freuen uns sehr, dass von der Studie nicht nur die Wissenschaft profitiert, sondern auch direkt die Rückengesundheit der Teilnehmer“, betont Nicolai Rolli, Geschäftsführer von Physio Aktiv.

Rückenfeind Schreibtischalltag

Rückenschmerzen sind weit verbreitet und gelten als die Volkskrankheit Nr. 1 in der Bundesrepublik. Bis zu 85 Prozent aller Menschen leiden mindestens einmal in ihrem Leben unter Rückenschmerzen – viele sogar chronisch. Ein Problem, über das man nicht hinwegsehen kann. „Häufig entstehen Rückenschmerzen durch zu langes Sitzen, Bewegungsmangel und einseitige Tätigkeiten“, erklärt Professor Dr. Baum, der nicht nur Biologie und Sport studierte und in Naturwissenschaften promovierte – mit einer folgenden Habilitation in Physiologie –, sondern auch ein eigenes Trainingsinstitut in Köln leitet. Das sei eine typische Nebenwirkung unseres Schreibtischalltages. „Besonders der untere Rückenbereich – die Lendenwirbelsäule – trägt viel Gewicht und ist oft von Schmerzen betroffen“, weiß der Professor.

Raus aus der Schonung, rein in die Bewegung

Wenn es dann im Rücken zu zwicken beginnt und der Schmerz einsetzt, ziehen sich die Betroffenen gerne zurück und gönnen ihrem – ohnehin schon unter mangelnder Bewegung leidenden – Rücken eine Pause. Das kann ein entscheidender Fehler sein. „Zusätzliche Schonung würde langfristig noch Öl ins Feuer gießen und Rückenschmerzen erst richtig aufflammen lassen – das kann der Beginn eines unangenehmen Schmerzteufelskreises sein“, erklärt Professor Dr. Baum. Die Erfahrung aus der Physiotherapie zeige, dass adäquate Bewegung diesen Teufelskreis aus wiederkehrenden Schmerzen nachhaltig durchbrechen kann. Die Erklärung ist leicht nachvollziehbar. „Durch gezielten Muskelaufbau steigert man nicht nur die Kraft, sondern stabilisiert und entlastet gleichzeitig die Wirbelsäule und nimmt den Druck von der Schmerzstelle. Zusätzlich lösen sich Verspannungen und die Beweglichkeit nimmt wieder zu – und somit nach und nach auch die Lebensqualität“, erklärt der Professor. Doch auf Erfahrung allein will sich Prof. Dr. Baum nicht verlassen: „Erfahrung ist gut, aber wissenschaftliche Fakten sind besser!“ Diese sollen nun die Studienergebnisse und somit die Rücken der Teilnehmer liefern. „Eine deutschlandweite Untersuchung in dieser Dimension von über 100 Einrichtungen mit 50 Teilnehmern hat es bis dato noch nicht gegeben,“ skizziert er das Potenzial dieser Studie.

Training für die Wissenschaft und gegen den Schmerz

Mitmachen dürfen Teilnehmer über 18 Jahre, die in den letzten sechs Monaten kein Krafttraining betrieben haben und unter Schmerzen im unteren Rückenbereich leiden. Nach einer umfassenden Anamnese trainieren sie während der aktiven Studienphase über zwei Monate lang zweimal wöchentlich mit einem individuell angepassten Trainingskonzept nach neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnissen. „Wir legen dabei Wert auf ein hochmodernes Gerätesystem sowie eine enge Trainingsbetreuung durch ein spezialisiertes Team aus Physiotherapeuten und ausgebildeten Trainern, damit auch Rückenschmerzpatienten sicher trainieren können“, so Nicolai Rolli. Zusätzlich erhalten die Probanden in einem praktischen Erklärvideo nützliche Tipps und Tricks zum richtigen Bewegungsverhalten bei Rückenschmerzen.

Prof. Dr. Baum begleitet die Studienphase wissenschaftlich mit einem onlinebasierten Befragungssystem, das nicht nur physische, sondern auch psychologische Faktoren berücksichtigt. „Dazu müssen die Teilnehmer lediglich zu Beginn, in der Mitte und im Anschluss an die aktive Studienphase die wissenschaftlichen Fragen vor Ort im Studio am Computer beantworten“, erklärt Nicolai Rolli. Die Auswertung wird mit den Ergebnissen einer Kontrollgruppe verglichen und liefert nützliche Erkenntnisse für die anwendungsorientierte Trainingsforschung. „Dann werden wir wissen, wie effektiv unser Trainingskonzept schon in kurzer Zeit auf Rückenschmerzen und letztlich die Lebensqualität des Betroffenen auswirkt“, ist Prof. Dr. Baum schon jetzt gespannt. Die Kosten für das zweimonatige wissenschaftlich und physiotherapeutisch betreute Training inklusive Anamnese und Lernvideos betragen für Studienteilnehmer nur 99 Euro.


Physio Aktiv Kongress 21.01.2017 Frankfurt
PHYSIO AKTIV Gesundheits- und Rehazentrum feiert fünfjähriges Bestehen mit Tag der offenen Tür

LAMPERTHEIM - (peg). Im Rahmen seines fünfjährigen Bestehens hatte das „Physio Aktiv Gesundheits- und Rehazentrum“ in der Gaußstraße am Samstag zum Tag der offenen Tür eingeladen. Rund um das Thema Prävention, Gesundheit und Bewegung gab es Informationsstände, Mitmachaktionen und einen Vortrag von Deutschlands erfolgreichem Sport-Mentaltrainer, Dr. Arno Schimpf.

„Fünf Jahre Physio Aktiv Lampertheim – wir finden, es ist eine Erfolgsgeschichte“, begrüßte Dr. Walter Seelinger, auch im Namen seines erkrankten Kollegen Dr. Karl-Wilhelm Klingler, die zahlreich erschienenen Mitglieder, Freunde und Interessierten. Hintergrund der Gründung sei die Feststellung gewesen, „dass die orthopädischen Erkrankungen in unserer Gesellschaft immer mehr zunehmen. Wir haben gesehen, dass unsere Verordnungen für beispielsweise Krankengymnastik oder manuelle Therapien ständig gestiegen sind.“

Die Einrichtung setze auf das Konzept „sich zunächst helfen zu lassen und dann selbst aktiv zu werden“, um Erkrankungen vorzubeugen. Dazu gehörten der Milon-Gesundheitszirkel mit aufeinander abgestimmten Trainingsgeräten, die integrierte Physiopraxis Hagen, die am Samstag auch Fünfjähriges feierte, Reha-Sportgruppen (Herz-, Onkologie-, Lungen-, Diabetes-, Orthopädie-Sport), Kontakte zu Gruppen wie Agila und ein Team, das die Menschen „abhole“. „Wenn man Erhebungen der Sporthochschule Köln glauben darf, dann lehnen 60 Prozent der Deutschen Sport und Bewegung vollständig ab“, eröffnete Arno Schimpf seinen Vortrag „Stay in touch with yourself – Lust auf Gesundheit, Bewegung, Leistung“.

Der Psychologe und Sportwissenschaftler, der seit 30 Jahren als erfolgreicher Coach im Spitzensport arbeitet, riet, sich und die Gesundheit ernstzunehmen, „unser Leben ist keine Generalprobe“. Im Kopf fange alles an, der Schweinehund könne überwunden werden, wenn man sich für sich selbst begeistere und die positive Kraft der Gedanken nutze, machte der 63-Jährige humorvoll deutlich. Erfolg brauche Leidenschaft und Besessenheit, Achtsamkeit im Alltag, Ruhe und Gelassenheit. „Sie müssen es halt angehen“, so Schimpf.

Aktiv werden konnten die Besucher gleich vor Ort an den chipkartengesteuerten Milon-Trainingsgeräten oder bei der Mitmachaktion des Teams der Physiotherapiepraxis Hagen, die Übungen für die Haltung oder den Beckenboden zeigten, die ohne weiteres in den Alltag integriert werden können.

Darüber hinaus informierte Peter Scherb über den Gesundheitssportverein Gala Lampertheim, das ärztliche Gesundheitszentrum Lampertheim Agila stellte sein Kursangebot vor und die Viactiv Krankenkasse führte eine Messung der Stabilität durch. Die Ehrung langjähriger Mitglieder oblag Jon Sweeney, Leitender Trainer Milon-Zirkel.


 

 

.